Berlin & Brandenburg"Einminütiger Dauerton" - Sirenen ertönen ab 11.00 Uhr

Für gewöhnlich wird im September bundesweit getestet, ob die Warn-Infrastruktur für Notfälle funktioniert. Am Donnerstag heulen wieder Sirenen, leuchten Warntafeln und blinken Handys auf.
Potsdam (dpa/bb) - Kein Grund zur Sorge: Um 11.00 Uhr ertönen heute auch in Brandenburg probeweise Sirenen und Mobiltelefone senden Warntöne. Zahlreiche Kommunen beteiligen sich an dem bundesweiten Warntag, wie deren Stadtverwaltungen mitteilten. Die Entwarnung folgt um 11.45 Uhr.
"Die gemeinsame Aktion von Bund, Ländern und Kommunen dient dazu, die vorhandenen Warnsysteme zu erproben und die Bevölkerung für das Thema Warnung und Vorsorge zu sensibilisieren", hieß es in einer Mitteilung der Potsdamer Stadtverwaltung.
Bundesweit werde um 11.00 Uhr eine Probewarnung ausgelöst und über verschiedene Warnmittel verbreitet. Dazu gehören unter anderem Sirenen, Cell Broadcast, Warn-Apps wie Nina und Katwarn, Radio und Fernsehen, Videotext und innerstädtische Informationstafeln. Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten direkt auf das Handy oder Smartphone geschickt werden können.
In der Landeshauptstadt sollen alle 36 Sirenen im Stadtgebiet auslösen. Die Sirenen geben dann einen einminütigen Dauerton ab. Die Feuerwehr informiert zudem am Hauptbahnhof über die Warnung der Bevölkerung, die Bedeutung der Sirenensignale und das richtige Verhalten im Ereignisfall. Das Potsdamer Sirenennetz wird derzeit ausgebaut.
Im Notfall - also etwa bei Hochwasser, Unwetter, Großbränden oder beim Ausfall von kritischer Infrastruktur - soll die Bevölkerung schnell informiert werden. Dazu dienen die Warnsysteme.
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