Trotz „humanitärer Waffenruhe”Explosionen erschüttern Sudans Hauptstadt

07.11.2025, 11:40 Uhr
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Viele Menschen mussten fliehen. (Archivbild) (Foto: Eva-Maria Krafczyk/dpa)

Seit der Einnahme der Stadt al-Fashir weiten sich die Kämpfe im Sudan aus. Trotz Zustimmung der RSF-Miliz über eine Feuerpause werden neue Angriffe in Khartum gemeldet. Derweil sind Zehntausende Menschen auf der Flucht vor dem Terror. 

Im Konflikt zwischen Armee und Milizen im Sudan ist die Hauptstadt Khartum Augenzeugen und Medienberichten zufolge von Drohnen beschossen worden. Aus mehreren Teilen der von der Armee kontrollierten Großstadt wurden Explosionen gemeldet, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete. Das Militär habe demnach versucht, die Drohnen mit Raketen abzuschießen.

Am Vortag hatte die paramilitärische Miliz Rapid Support Forces (RSF) einer humanitären Waffenruhe zugestimmt. Diese war von einer Vermittlergruppe verhandelt worden, die von den USA geführt wird und zu der auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Ägypten gehören. Eine Einwilligung der Armee steht aber noch aus.